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Erzähl doch mal …

Ich bin in einer Stadt mitten in Polen aufgewachsen,
die in einer hügeligen, grünen Landschaft liegt. Es gibt rundherum viel Wald und einen Fluss, der durch die Stadt fließt. 
  
Unser Haus lag an einer unebenen, nicht geteerten Straße, die wir Kinder als Spielplatz nutzten: im Winter fuhren wir mit unseren Schlitten, und im Sommer spielten wir Badminton. Auf dieser Straße habe ich auch Fahrradfahren gelernt. 
  
In unserem Haus lebten mein Vater und sein Bruder, jeweils mit ihren Familien. 
  
Zu unserer Wohnung gehörte eine Loggia mit einem herrlichen Blick auf den Obstgarten und die Blumenwiese. Dort traf sich die ganze Familie zum Kaffeetrinken; wir Kinder bekamen schwarzen gezuckerten Tee mit Zitrone. Es gab einen kleinen runden Tisch aus dunklem Holz. Darauf stand eine Porzellandose, weiß mit zarten blauen Blumen, aus der wir den Zucker holten. 
  
Mein Vater stand oft hier, ruhig und zufrieden, und rauchte eine Zigarette. Am liebsten schaukelte ich in der Hängematte, die aus fester Kordel geknüpft war. Die Atmosphäre war fröhlich und gelassen. 
  
Haustüre und Wohnungstüre waren nie verschlossen. 
  
Oft kamen Freunde meiner Eltern oder unsere Schulfreunde vorbei - einfach so, ohne Verabredung. So war das Haus immer voller Menschen. 
  
Besonders froh war ich, wenn mein Vater sich ans Klavier setze und spielte. Er spielte viele Melodien nach Gehör, so wie er sie erinnerte. Mein Lieblingslied war „La Paloma“. 
  
Diese Erinnerungen sind mir sehr kostbar, und ich nehme es als ein gutes Zeichen, dass die Gegend, in der ich aufwuchs ‚Heilige Berge‘ heißt. 
  
Ewa   
 
 

Gemeindliche Caritas

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Fr. Bleck
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Beate Bleck 250 313


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