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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!" Dieses Leitwort beinhaltet das heutige Evangelium, und der Inhalt ist uns allen wohl bekannt. Richtet nicht, verurteilt nicht, vergebt und gebt, so lautet die Kurzversion.

Aber ganz so einfach ist es vielleicht doch nicht. Eine Frage, die während meines Studiums immer wieder auftauchte, lautete: "Und wenn wir mit unserem Handeln ein Unrecht unterstützen und so eine Veränderung zum Guten verhindern?" Dazu ein Beispiel, das ich selbst erlebt habe: In einer Stadt bekamen bedürftige Familien eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Das ist sicherlich richtig, nur mussten diese Wohnungen ständig renoviert werden, weil viele Familien mit diesen Wohnungen nicht gerade pfleglich umgingen. Die Lösung war so einfach wie genial: Man hat diesen Familien die Wohnungen geschenkt und ihnen damit auch die Verantwortung übergeben, und es hat in den allermeisten Fällen sehr gut funktioniert! Plötzlich gab es Blumen auf dem Balkon, der Müll wurde entsorgt usw., kurz gesagt: Manchmal braucht man auch Fantasie und Mut, um eine Situation zu verbessern.

Ihr P. Thomas

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