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Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch in dieser Fastenzeit möchte ich Ihnen für die Werktage einen kleinen Impuls für den Tag anbieten. "Tu Gutes und sprich darüber!" - so lautet ein gern benutztes Wort dieser Tage.

Aber tue ich denn etwas Gutes, wenn ich es nur tue, um mich selbst darzustellen, um Lob und Anerkennung zu erhalten? Handle ich dann nicht aus schierer Selbstsucht oder um es mit Immanuel Kant zu sagen: Sind für mich andere Menschen dann nicht nur Mittel zum Zweck? In diesem Fall erhalte ich den Lohn für meine angeblich gute Tat tatsächlich schon hier auf Erden und darf nicht darauf hoffen, Gott zu begeistern. Aber ist der Belohnungsgedanke (wenn ich genug Gutes tue, komme ich in den Himmel), der die Kirche über viele Jahrhunderte geprägt hat, nicht heute obsolet geworden? Ist es nicht eine arg simple Vorstellung von einem Arbeitnehmer, der bei genug Leistung in den Himmel "befördert" wird? Und sollten nicht gerade wir Christen diesem Leistungsdenken kritisch gegenüber stehen? Eine Antwort können wir wohl in dem so oft missbrauchten Wort 'Liebe' finden. Wenn Liebe bedeutet, das Glück des anderen Menschen zu suchen, dann haben wir eine Richtschnur, die aus sich selbst heraus genügt und keine 'Leistung' und keine 'Belohnung' braucht.

Auch heute möchte ich Sie mit einem Gedanken zum Evangelium vom Tag (Mt 6, 1-6, 16-18) vertraut machen,

Ihr Pater Thomas

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