Seit mehr als 10 Jahren laden wir am Heiligabend Menschen ein, diesen Tag in Gemein-schaft zu verbringen. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Firmlingen unserer Pfarr-gemeinde. Sie ist ein wichtiger Teil unserer gemeindlichen Caritasarbeit geworden.

Wir starten den gemeinsamen Tag musikalisch mit den Bläsern der Domstädter Köln e.V., anschließend finden wir uns an den festlich dekorierten Tischen zusammen. Bevor wir uns am reichlichen Mittags-buffet bedienen, sprechen wir, Menschen verschiedenster Nationalität und Herkunft zusammen ein Tischgebet. Die Zeit bis zum Ende ist geprägt von der Weihnachtsgeschichte, meinen Nächsten im Blick haben, zuhören, unterstützen und vielen mal kurzen oder auch längeren Gesprächen. Zum Ende erhalten unsere Gäste ein kleines Geschenk, mit kleinen Leckereien, frischem Obst und einer Aufmerksamkeit, gestiftet von Alles für Andere Köln e.V.! 

Wir laden jedes Jahr bis zu 120 Gäste ein. Dieses Angebot wäre so nicht möglich, ohne die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen, die sich bei der Vorbereitung und am Heiligabend miteinbringen.

Eine Familie – Familie Feithen, gewährt uns einen Einblick in Ihre Motivation, warum sie das Fest der Geburt Christi so beginnen: Weihnachten – eine Zeit der Besinnung und Ruhe. Die Möglichkeit, Zeit mit seinen Lieben zu verbringen und sich vom Alltagsstress zu entfernen. Wie kommt man dann also auf die Idee, genau in dieser Zeit als komplette Familie ausgerechnet am 24. Dezember bei einem Projekt zu helfen, das einen den ganzen Tag auf Trapp hält?

Unsere gesamte Familie ist an diesem Tag irgendwie involviert; sich um die Deko kümmern, Fotos machen, begrüßen, Wein ausschenken, Gespräche suchen, beim Buffett behilflich sein … So hat jeder etwas anderes zu tun, doch man läuft sich dann im Liebfrauenhaus immer mal wieder über den Weg, ermuntert, hilft sich gegenseitig bei Aufgaben. Durch dieses familiäre Gemeinschaftsgefühl (dank leiblicher Familie und der angenehmen “Arbeitsatmosphäre“) ist es viel einfacher, manche Aufgaben zu bewältigen und man kann eher einschätzen, wo wer Un-terstützung braucht. So verläuft alles viel reibungsloser, und stressfreier. Jeder macht das, was und wie er es gerade am besten kann. Und so wird aus einem eigentlich stressigen und hektischen Tag für uns ebenfalls ein angenehmes Ereignis mit interessanten Gesprächen, gutem Essen und Unterstützung durch die Familie. Wir haben das Glück, Weihnachten als Familie zusammen verbringen zu dürfen – wieso dieses Glück und Gefühl dann nicht einfach teilen? Was gibt es denn Besseres? Man hilft Anderen, schenkt ihnen Zeit, verbringt gleichzeitig aber auch Zeit mit seiner Familie. In einer Zeit, in der es doch eigentlich um Liebe und Geborgenheit gehen sollte, ist das unserer Meinung nach genau das Richtige. Am Abend kommt man dann geschafft nach Hause, aber mit dem schö-nen Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, das nur durch die Zusammen-arbeit Vieler möglich ist. So startet man mit vielen neuen Eindrücken und Gesprächen in die Feiertage, an denen man noch genug Zeit hat, sich auszuruhen. Wenn einem vor Augen gehalten wird, dass nicht alle die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Freunden und Familie Weih-nachten zu feiern, dann schätzt man es am Ende des Tages wirklich noch mehr, gemeinsam am Tisch zu sitzen, zu essen und zu reden.

Fotonachweis: Michael Feithen

Sozialangebote

 
Caritas-Zentrum
Adamsstr. 15 
51063 Köln
0221 / 68 00 25 0
 
Kölsch Hätz
Adamsstr. 15 
51063 Köln
0221 / 9 67 02 38

Montag: 10.00 – 12.00 Uhr

 

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