Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass die Glaubenskongregation in Rom mitgeteilt hat, dass Segensfeiern für homosexuelle Paare nicht erlaubt sind. Vielerorts ist darauf reagiert worden.

Es gibt z.B. eine Aktion von mehr als 2000 katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die am 10.5.2021 zu einer bundesweiten "Segensfeier für Liebende" aufrufen.

In mehreren Kölner Gemeinden wurde die Regenbogenfahne als Zeichen gegen die römische Entscheidung und als Symbol für Vielfalt und für die Verbundenheit mit allen Menschen aufgehängt. Die Regenbogenfahne ist seit alters her ein Zeichen einer neuen Zeit, der Hoffnung und Veränderung, ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen.

Der Pfarrgemeinderat St. Clemens und Mauritius hat beschlossen, die Regenbogenfahne auch in unserer Gemeinde und zwar an St. Clemens aufzuhängen. Wichtig ist uns dabei, Menschlichkeit und christliche Haltung zu zeigen. Die Paare, um die es geht, möchten ihre Liebe durch Gottes Segen bestärkt wissen. Wie kann es sein, dass die katholische Kirche diese Liebe nicht segnen kann. Sie segnet Flugzeuge, Schiffe, Pflanzen und vieles mehr, aber nur heterosexuell liebende Menschen? Gott liebt aber doch jede und jeden von uns und segnet alle Menschen. Deshalb darf das Segnungsverbot nicht bestehen bleiben, die Regenbogenfahne soll das zum Ausdruck bringen.

Für den PGR Brigitte Hoffmans, Vorsitzende

Fotos: Paul Caruso, Michael Feithen


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